Ulrich GroberDie Entdeckung der Nachhaltigkeit – Interview mit Ulrich Grober

2011 steht ganz im Zeichen des Internationalen Jahres der Wälder. Auch BDF aktuell wird unter dieser Kampagne regelmäßig berichten und Beiträge abdrucken. Den Anfang macht ein Interview mit Ulrich Grober, Autor des Buches „Die Entdeckung der Nachhaltigkeit“. Denn darauf kommt es am Ende vor allem an. In den kleinsten und in den größten Dingen.

BDF aktuell: Herr Grober, Sie werden als Experte für Nachhaltigkeit gehandelt und haben bereits zahlreiche Veröffentlichungen zu diesem Thema geschrieben. Warum haben Sie nun ein ganzes Buch zu diesem Thema verfasst? Wurde nicht bereits alles schon mal gesagt?

Ulrich Grober: Na ja, in der breiten Öffentlichkeit gilt „Nachhaltigkeit“ immer noch als Modewort. Als Begriff aus der Retorte irgendeiner Denkfabrik. Das Problem dabei ist: Modewörter sind leicht zu manipulieren. Wenn jeder „nachhaltig“ willkürlich definieren kann, ist am Ende nichts mehr nachhaltig. Außerdem haben Modewörter eine kurze Lebensdauer. Dann kommt ein neues daher. Was ich in dem Buch zeigen will: Wer sich heute für Nachhaltigkeit einsetzt, ist Teil einer großen Geschichte. Diese reicht viel weiter zurück als bis zur Umweltpolitik der 1990er Jahre. Und vor allem: Sie wird noch lange andauern. Forstleute wie Sie und Ihre Leserinnen und Leser wissen das natürlich. Ihre Zunft arbeitet schließlich seit grob gesagt zehn Generationen, 300 Jahren, mit diesem Konzept. Aber auch für Förster, wage ich zu sagen, hält mein Buch noch einiges Neues bereit: Was passierte zum Beispiel bei der Übernahme des alten Wortes in das neue Denken und das globale Vokabular unserer Zeit? Wie kam „Ökologie“ auf das Wortfeld und in den inneren Sinnbezirk von Nachhaltigkeit? Was für ein enormes Potential hat dieser Neustart freigesetzt? Diese Aufladungen genauer zu verstehen, scheint mir wichtig für einen sorgsamen Umgang mit dem Wort heute. Sonst stochern wir weiter im begrifflichen Nebel herum. Abgesehen davon: So wie ich das erzähle, beinahe als Epos, ist die Geschichte der Nachhaltigkeit noch nicht dargestellt worden. In einer Rezension hieß es sogar, das Buch lese sich wie ein Krimi. Das empfand ich als Kompliment.

BDF: Welche besondere Faszination wohnt der Thematik Nachhaltigkeit für Sie persönlich inne?

Grober: Wir brauchen heute dringender denn je eine große Idee. Ohne die werden wir scheitern. Dann droht im 21. Jahrhundert der Kollaps auf breiter Front. Von der Kernschmelze des Finanzsystems über den Zusammenbruch von Ökosystemen, sogar des Klimas, bis hin zu ganzen Gemeinwesen, die im Chaos versinken, ist alles vorprogrammiert. Wenn wir so weiter machen. Und jetzt kommt ein wichtiger Punkt: „Nachhaltigkeit“ ist in seiner langen Geschichte immer der Gegenbegriff zu „Kollaps“ gewesen. Es ist das, woran wir uns halten, „wenn alles andere nicht mehr hält“. So eine Definition aus Johann Heinrich Campes Deutschem Wörterbuch von 1809. Dieser Begriff bündelt sozusagen die Lösungsansätze, die uns vor dem Kollaps bewahren. Er ist ein Kind der Krise. Aber er setzt die Kreativität frei, die nötig ist, um neue Lösungen zu finden. Er hat ein Potential an lebensbejahender Zuversicht. So überwindet er das lähmende Entsetzen beim Starren in den Abgrund. Das macht ihn so brandaktuell. Das macht für mich seine Strahlkraft aus.

BDF: Die Forstleute nehmen gern für sich in Anspruch, die Nachhaltigkeit erfunden zu haben. Wo liegt nach Ihren Recherchen der Ursprung oder sollte man hier zwischen Begriff und Prinzip trennen?

Grober: Zunächst mal können die deutschen Forstleute durchaus stolz sein auf ihre historische Leistung. Das Verdienst der Wortschöpfung gebührt tatsächlich dem sächsischen Bergbau- und Forstexperten Carlowitz. Sein 1713 erschienenes Buch „Sylvicultura Oeconomica, Anweisung zur wilden Baumzucht“, enthielt die Geburtsurkunde des Begriffs. Die Forstleute der Weimarer Herzogin Anna Amalia und ihre Zeitgenossen - Cotta, Hartig, König und viele andere - haben ihn um 1760 dann ausgearbeitet und in die Praxis umgesetzt. Auf dieser Grundlage haben sie die Entwaldung des Landes rückgängig gemacht. Zweifellos eine Erfolgsgeschichte. Was ich in meinem Buch zum ersten Mal so erzähle, ist die Vorgeschichte. Der forstliche Begriff war nämlich eingebettet in einen breiten Strom des Nachdenkens. Zum einen über die Bewahrung der Schöpfung - also der mittelalterliche theologische Ansatz. Zum Beispiel bei Franziskus von Assisi. Zum anderen über die Selbstbewahrung der menschlichen Gattung - der Ansatz der Frühaufklärung. Siehe Philosophen wie Descartes, Spinoza oder Leibniz. Noch weiter gefasst: Nachhaltiges Denken gehörte immer überall auf der Welt zur menschlichen Überlebensstrategie. Von Ötzi, dem Gletschermann, bis zu den Bäuerinnen in der Sahel-Zone und den Walfängern auf Kamtschatka. Dieses intuitive Denken kristallisierte sich zwischen 1700 und 1800 zu unserem Begriff. Damals wie heute diente er als Kompass, um eine umfassende Krise zu bewältigen. Diese reichen Traditionen sind heute eine ungemein wertvolle Ressource. Aber bitte nicht in dem überheblichen Sinn, zu sagen: Wir Forstleute haben den Begriff erfunden, ergo ist alles, was wir machen, nachhaltig. Eher in dem Sinne, zu fragen: Was ist heute unsere Verantwortung und unser optimaler Beitrag, um mit unserem spezifischen Wissen die Welt nachhaltiger zu machen? Wer heute für dieses Ziel kämpft, ist Teil einer weltweit agierenden, global vernetzten, wachsenden Suchbewegung. So mancher Förster versteht sich ja heute als Dienstleister. In dem Wort steckt „dienen“ und „leisten“. Das wär’s doch, oder? So verstehe ich mein Handwerk als Autor übrigens auch.

BDF: Man geht allgemeinhin von den drei Säulen der Nachhaltigkeit aus – Ökonomie, Ökologie und Soziales. Können Sie da mitgehen oder denken Sie, dass dabei einige Aspekte unter den Tisch fallen?

Grober: Das Bild von den drei Säulen gefällt mir nicht. Jeder stärkt seine eigene, gleichberechtigt frei stehende Säule - macht sozusagen weiter so - und am Ende soll das alles tragfähig sein? Mit der Metapher des Dreiecks kommen wir der Sache schon näher. Ich will mal so sagen: Nachhaltigkeit ist ein ganzheitlicher Begriff. Er zielt auf das große Ganze. Er vernetzt die drei Knotenpunkte Ökologie, Ökonomie und Soziales. Aber so, dass wir vor allem unseren Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen überprüfen und neu denken. Dass wir unsere Ökonomie wieder an die Tragfähigkeit des Naturhaushaltes anpassen. Die Ökonomie ist ein Subsystem eines größeren Systems, nämlich der Biosphäre. Das hat schon Carlowitz im Kern so gesehen und in seiner barocken Sprache formuliert. Seinem Buch ist ein tiefer Respekt vor der Natur, die für ihn noch ein Werk Gottes war, eingeschrieben. Im 21. Jahrhundert heisst das vor allem: Dass wir unseren ökologischen Fußabdruck radikal reduzieren. Da liegt die absolute Priorität. Das erfordert eine andere Ökonomie, nämlich eine naturnahe und sozial gerechte, also den Grundbedürfnissen der Menschen dienende Ökonomie. Denn der drohende Kollaps hat zwei mögliche Ursachen: Zum einen die Übernutzung der weltweiten Ökosysteme, nicht zuletzt der Wälder des Planeten. Forstleute wissen das sehr genau. Zum anderen die zu große Ungleichheit innerhalb der Gemeinwesen. Auch die ist eine Zeitbombe.

BDF: Sie haben im Buch ein Kapitel „Nachhaltigkeit übersetzen“ geschrieben. Was denken Sie, wie man zu einer umfassend gelebten Nachhaltigkeit kommen kann?

Grober: Mit „Nachhaltigkeit übersetzen“ ist zunächst mal etwas anderes gemeint. In diesem Kapitel meines Buches erzähle ich von dem Export des deutschen Konzepts in alle Welt. Auch das ist eine faszinierende Geschichte. Im 19. Jahrhundert war das deutsche Forstwesen zusammen mit dem französischen weltweit führend. Von den hiesigen Forstakademien wie Tharandt, Eberswalde, Hannoversch-Münden und anderen wurde das Nachhaltigkeitsprinzip, sozusagen der heilige Gral Ihrer Zunft, weltweit verbreitet. In die Schweiz und nach Frankreich, nach Skandinavien und Russland, in die britische Kronkolonie Indien, in die USA. In der englischen Fachsprache des Forstwesens übersetzte man „nachhaltigen Ertrag“ mit „sustained yield“. Diese englische Fassung wiederum diente der UNO dann Mitte der achtziger Jahre als Blaupause für „sustainable development“. Sustainability ist also eine Übersetzung von Nachhaltigkeit. Nicht etwa umgekehrt.
Was Ihre Frage nach einer umfassend gelebten Nachhaltigkeit betrifft: Ja, diese Idee lässt sich „übersetzen“ oder wie man auch ziemlich unschön sagt: herunterbrechen. Von der Ebene der Erdpolitik auf die Stufe des gesamtstaatlichen und lokalen Handelns, von der Behandlung eines Waldreviers bis auf die Augenhöhe der eigenen Lebensführung. „Think globally, act locally“ - wie man um 1972 zum ersten Mal sagte - ist für mich immer noch ein sehr erhellender Spruch. Meine persönliche Entdeckung der Nachhaltigkeit begann übrigens, als 1985 unser Kind zur Welt kam. Da haben wir in unserer jungen Familie einiges umgestellt. Beispielsweise in unseren Ernährungsgewohnheiten - hin zum überwiegend Vegetarischen. In unserer Mobilität - weg vom Auto hin zur Eigenbewegung zu Fuß oder mit dem Rad. Das empfanden wir nicht als Verzicht. Sondern eher als Abwerfen von Ballast. Die Neuentdeckung der Welt, also der Nahräume, der Jahreszeiten, der Natur sozusagen mit den Augen des Kindes war eine wunderbare Erfahrung. Davon zehre ich bis heute.

BDF: Sie sprechen den Menschen die Fähigkeiten zu, vorausschauend und für kommende Generationen vorzusorgen. Warum ist gerade aktuell davon so wenig zu merken?

Grober: Ich beziehe mich da auf eine Formulierung von Albert Schweitzer, der von der „Fähigkeit, vorauszuschauen und vorzusorgen“ sprach. Das ist für mich eine schöne Formel für Nachhaltigkeit. Und der britische Thronfolger Prinz Charles, der „grüne Prinz“, warf vor Jahren mal die Frage auf, ob nicht „tief in unserem menschlichen Geist die Fähigkeit schlummere, nachhaltig (sustainably) im Einklang mit der Natur zu leben?“ Ja, genau das ist die Frage. Aber natürlich ist Ihre Skepsis nicht unberechtigt. In den letzten zwei Jahrzehnten schwappte eine machtvolle Welle über den Globus, die in die Gegenrichtung lief. Die Jagd nach den knapper werdenden Ressourcen, nach kurzfristiger Rendite, die Gier, die organisierte Verantwortungslosigkeit wurden zur Leitkultur. Die Globalisierung im Zeichen des Dollars schien übermächtig. Aber diese Welt der Beschleunigung ist nicht lebbar, nicht lebenswert. Es ist, um dieses Wort zu verwenden, buchstäblich weltfremd, zu meinen, das könne auf Dauer so weiter gehen. Mir scheint, seit den diversen Katastrophen der letzten Jahre ist diese Welle gebrochen. Zumindest ebbt sie ab. Die neue Welle rollt an. Die UNO startet beispielsweise gerade weltweit eine neue Kampagne für „green economy“ - naturnahes, nachhaltiges Wirtschaften. Die fängt an bei den Aufforstungen in den Dürregebieten Afrikas oder den Projekten der „Barfuß“-Ökonomie in den armen Regionen Lateinamerikas. Oder nehmen Sie den Boom, der unter dem Etikett „Lohas“ in den reichen Ländern stattfindet. Ein „lifestyle of health and sustainability“, also ein gesunder und nachhaltiger Lebensstil wird mehr und mehr zum Leitbild. Man muss das nicht in allen Erscheinungsformen hochjubeln. Aber die Koppelung von „gesund“ und „nachhaltig“ finde ich wertvoll. Was gut für Leib und Seele ist, ist auch gut für die Umwelt - und umgekehrt. Hier rückt Ökologie auf einmal in den Horizont des wohlverstandenen Eigeninteresses. Und daran schließt sich die Frage an: Was brauche ich wirklich? Mit Weniger auszukommen, aber damit die Fülle des Lebens zu erfahren und zu genießen - das scheint mir der Königsweg.

BDF: In der Danksagung im Buch führen Sie auch Forstleute auf. Welche besondere Sicht der Dinge wurde Ihnen da vermittelt und was hat Sie dabei besonders beeindruckt?

Grober: Ja, im Rückblick war es ein Glücksfall, dass ich in den neunziger Jahren, als ich das Thema Nachhaltigkeit für meine journalistische Arbeit entdeckte, mit erfahrenen und klugen Forstleuten zusammen kam. Mit Georg Sperber bin ich bei Wind und Wetter durch den Buchendom und die Urwaldinseln im Steigerwald gewandert. Mit Ernst Ulrich Köpf, dem Tharandter Forstprofessor, führte ich stundenlange Interviews. Jörn Wallacher in Saarbrücken und Hans Jürgen Wegener, der westfälische Forstmann, lasen meine Manuskripte gegen. Um nur ein paar Namen zu nennen. Was mich am meisten beeindruckte: ihr komplexes Denken über Raum und Zeit und ihre Begeisterungsfähigkeit. Wenn Georg Sperber auf einem Waldgang plötzlich wie angewurzelt stehen bleibt, auf eine Eiche zeigt, die neben einem umgestürzten Buchenpatriarchen emporwächst und erklärt, wie diese Eiche 100 oder 200 Jahre lang gewartet hat, bis die Lücke entstand, jetzt ihre Krone ausbaut und gelassen abwartet, dass weitere Bäume in der Umgebung absterben, und sie selbst noch 600 Jahre bestehen kann. Das hat mich fasziniert. Solche Gespräche waren meine Schule der Nachhaltigkeit.

BDF: Kann die Gesellschaft etwas durch diese besondere Sicht lernen? – Die Sicht der Forstleute und des Waldes.

Grober: Natürlich. Dieses komplexe Denken in langen Zeiträumen brauchen wir in Zukunft mehr denn je. Und diese Verbundenheit mit unserer ureigensten Natur, nämlich den Wäldern. Worauf sonst soll eine „green economy“ in diesem Land basieren? Wenn nicht auf der sparsamen, intelligenten und hocheffizienten Nutzung unserer nachwachsenden Rohstoffen und erneuerbaren Energien. Aber was passiert momentan? Wir drängen unsere Experten für Nachhaltigkeit, nämlich die Forstleute, an den Rand. Ihre Einrichtungen werden nicht etwa kontinuierlich gestärkt, sondern abgebaut oder zerschlagen. Übrigens besonders massiv in konservativ regierten Ländern. Was ist das für eine Vorstellung von „konservativ“? Die „grünen“ Fächer an den Hochschulen werden marginalisiert. Wir fördern immer noch völlig einseitig die High-Tech-Fächer wie Maschinenbau, Apparate-Medizin etc. oder das Herrschaftswissen von Jura oder BWL. Das geht doch in eine falsche Richtung. Stattdessen müsste unser gesamtes Bildungssystem auf die Bildung für nachhaltige Entwicklung hin umgebaut werden. Die fängt im Waldkindergarten an. Essbare Pilze erkennen, Baumarten benennen, Vogelstimmen unterscheiden, die Entfaltung des Blattes aus der Knospe beobachten und darüber sprechen - die Intimität mit der Natur vollzieht sich über die Sprache.

BDF: Wann waren Sie das letzte Mal im Wald? Was verspüren Sie bei einem Waldspaziergang?

Grober: Heute Morgen. Im Schnee. Ich mache jeden Morgen meinen Waldlauf in einem westfälischen Eichenwäldchen hinter unserem Gartentor. An den Wochenenden und in den Ferien zusammen mit meiner Frau. Und ich bin Wanderer. Im verflossenen Jahr war ich in den Laubwäldern des Weserberglands unterwegs, im Küstenbuchenwald am nördlichsten Strand von Rügen, zuletzt am Rennsteig im verschneiten Nadelwald im Thüringer Wald. Ich versuche, zu jeder Jahreszeit eine mehrtägige Tour zu machen. Ich möchte die wechselnden Stimmungen erleben, mich in den Zyklus von Werden und Vergehen und in den Rhythmus von Natur und Kosmos einklinken. Das brauche ich als Lebenselixier.

BDF: Das Jahr 2011 steht ganz im Zeichen des Internationalen Jahres der Wälder, das die UN bereits 2006 auf den Weg brachte. Auch in Deutschland finden zahlreiche Veranstaltungen in diesem Kontext statt. Kann man sich von dieser Kampagne etwas erhoffen? Was sollte unbedingt transportiert werden?

Grober: Ja natürlich erhoffe ich mir etwas davon. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Veranstaltungen unter freiem Himmel stattfinden. Draußen zu Hause - im Wald zu Hause. Kindern das Angebot machen, in ihrer Nähe ein möglichst intaktes, gesundes Stück dieses Ökosystems kennen zu lernen, und das heißt: sich tummeln, frei zu schweifen, auch mal bei forstlichen Arbeiten mit anzupacken. Und dabei die Prozesse, die dort ablaufen, zu verstehen. Letztlich kommt es wohl darauf an, eine Grundhaltung zu kommunizieren, die ich für die Basistugend der Nachhaltigkeit halte. Albert Schweitzer nannte sie: Ehrfurcht vor dem Leben.

BDF: Vielen Dank für die aufschlussreichen Antworten Herr Grober.

Die Fragen stellte Jens Düring.

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