Förster auf der Grünen Woche

Der Wald steht vielfach im Interesse der Öffentlichkeit und soll vielfältige Ansprüche erfüllen. Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) repräsentiert auf der Internationalen Grünen Woche Berlin die Menschen, die dahinter stehen. Am 23. und 24. Januar 2010 soll so deutlich werden, dass die heutigen Forstleute weit ab vom Klischee des „Försters vom Silbersee“ auch Flächenmanager sind und mehr denn je im Wald gebraucht werden. Nachhaltige Forstwirtschaft sichert so den umweltfreundlichen Rohstoff Holz, integriert Naturschutz und Artenvielfalt und begegnet dem Klimawandel.

Der BDF präsentiert sich in diesem Jahr bereits  zum zweiten Mal auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin in Halle 4.2.

Wie auch im letzten Jahr, präsentiert die Halle 4.2 die nachwachsenden Rohstoffe und die Bioenergie. Im Zentrum steht das „Multitalent Holz“. Unter diesem Motto versammeln sich sehr facettenreich die Vertreter der Forst- und Holzwirtschaft und die Kerninstitutionen rund um das Thema Wald.

Auf dem Branchenstand des Clusters Forst und Holz in der Mitte der Halle präsentieren sich der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V. (DFWR), der Deutsche Holzwirtschaftsrat e.V. (DHWR) und die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW). Die Besucher können sich so ganzheitlich über den Stellenwert und die Bedeutung der Arbeit der Forstleute im und mit dem Wald informieren und lernen damit die Quelle der Nachhaltigkeit kennen. Dies soll auch den Umgang mit ihrer Umwelt und den Ressourcen ein Beispiel sein.

Für den BDF stehen dabei vor allem auch die jüngsten Besucher als Zukunftsvorsorge im Mittelpunkt. Die Krux ist häufig die fehlende Wahrnehmung der Bedeutung des Waldes und damit seines Wertes für die Gesellschaft und eine kaum vorhandene Öffentlichkeit für die Belange der Forstleute.

Die Palette der politisch und gesellschaftlich gewollten Ansprüche an den Wald ist umfangreich und vielfältig. Es bedarf nachhaltiger Strategien, um sowohl für jetzige, als auch für künftige Generationen, einen stabilen und anpassungsfähigen Wald zu erhalten bzw. zu etablieren. „Dazu gehören vor allem gut qualifizierte und motivierte Forstleute in den Forstbetrieben und -verwaltungen“ betont Hans Jacobs, Bundesvorsitzender des BDF.

Die Anstrengungen der Forstleute, die Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Waldökosysteme weiter zu sichern, müssen auch von der Politik honoriert und gefördert werden. Dies hat gerade auch vor dem Hintergrund des Klimawandels als ernster Bedrohung des wertvollen Ökosystems „Wald“ eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. „Die ersten negativen Auswirkungen der Erderwärmung aber auch knapper Personaldecken können schon jetzt in unseren Wäldern besichtigt werden“, warnt Hans Jacobs.

Wir freuen uns daher auf Ihren Besuch, anregende Diskussionen und die Vorstellung der Forstleute von heute.

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