Heute braucht Forstleute

Hans JacobsUnter diesem Motto trafen sich am vergangenen Wochenende die Mitglieder vom Bund Deutscher Forstleute (BDF). Auf der alle vier Jahre stattfindenden Delegiertenversammlung wurde Hans Jacobs für die neue Legislatur als Bundesvorsitzender einstimmig wiedergewählt. Das Engagement der vergangenen vier Jahre konnte als Erfolg verbucht werden. Der BDF hat sich als kompetenter Ansprechpartner in der Politik und Verbandslandschaft etabliert. Die Hauptforderung der Forstgewerkschaft und des Berufsverbandes, gut ausgebildetes Forstpersonal in ausreichender Zahl, sind Konsens der Forstpolitiken.

Am vergangenen Wochenende trafen sich in Trier die Spitzengremien des BDF, um eine neue Führungsspitze der Forstgewerkschaft und des Berufsverbandes zu wählen. Der alle vier Jahre stattfindende Delegiertentag, der sich aus den Vertretern der Mitgliedsverbände des BDF zusammensetzt, formulierte auch Aufgabenstellungen als Auftrag für die neue Legislatur. Als Ausdruck des Erfolges der Arbeit der vergangenen Wahlperiode kann die einstimmige Wiederwahl von Hans Jacobs als Bundesvorsitzender gelten. Neben Hans Jacobs wurden auch seine vier Stellvertreter und der Schatzmeister in die neue Bundesleitung gewählt. Diese setzt sich wie folgt zusammen:

  • Hans Jacobs, Bundesvorsitzender
  • Ulrich Dohle, Stellvertreter
  • Volker Schulte, Stellvertreter
  • Margarete Kolbeck, Stellvertreterin
  • Matthias Schmitt, Stellvertreter
  • Richard Nikodem, Schatzmeister

„Ich freue mich über das erneut und so eindeutig ausgesprochene Vertrauen. Es ist für mich ein Zeichen, die eingeschlagenen Wege weiter zu verfolgen und auszubauen“, so Hans Jacobs. „Mit der neuen Bundesleitung hat der BDF eine sehr gut aufgestellte und schlagkräftige Speerspitze. Ich erwarte auch neue Ideen und innovative Ansätze im Engagement des BDF für die Forstleute und den Wald insgesamt.“

Die Bilanz von 2008 bis 2012 fiel überwiegend positiv aus. Im Einsatz für die Belange des Waldes im Allgemeinen und der Forstleute im Besonderen konnte sich der BDF in der Politiklandschaft der Bundesrepublik als kompetenter Ansprechpartner etablieren. In der Verbandslandschaft des Clusters Forst und Holz, zu denen auch die Naturschutzverbände zählen können, legte der BDF immer Wert auf die Vermittlung zwischen den widerstreitenden Interessen. Im Sinne einer ganzheitlich gelebten Nachhaltigkeit kommt es den Forstleuten auf eine Erfüllung des Dreiklangs aus Ökologie, Ökonomie und Sozialem im Umgang mit Wald an.

Beispielhafte Erfolge der vergangenen vier Jahre sind die Festschreibung von hohen sozialen Standards in den Zertifizierungssystemen PEFC und FSC und die Formulierung von sozialen und gemeinwohlorientierten Gesichtspunkten in der Waldstrategie 2020 der Bundesregierung.

Jüngster Höhepunkt war die vielbeachtete Ausrufung eines Waldgebiets des Jahres als Auszeichnung der hervorragenden und partnerschaftlichen Arbeit der Forstleute. Waldgebiet 2012 ist der Meulenwald.

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