Bürger wählen Waldgebiet des Jahres 2013

WaldDer Bund Deutscher Forstleute (BDF) ruft die Bürger an eine Wahlurne besonderer Art. Ab morgen, Mittwoch, den 13. Juni 2012, steht zum ersten Mal eine „Natur des Jahres“ zur öffentlichen Abstimmung. Gesucht wird das Waldgebiet des Jahres 2013. Sechs Bewerber aus dem ganzen Bundesgebiet stellen sich der Wahl. Bis zum 15. August können sich Waldliebhaber an der Internetabstimmung unter www.waldgebiet-des-jahres.de beteiligen.

Im letzten Jahr wurde zum ersten Mal ein Waldgebiet des Jahres durch den BDF ausgerufen. Der Meulenwald als Waldgebiet 2012 wurde medial mit großer Resonanz aufgenommen und stieß besonders in der Region auf großes Interesse. Bürger, Forstleute, Politik und zahlreiche Partner des Waldes feierten die Auszeichnung eines vorbildlich und in allen Bereichen nachhaltig bewirtschafteten Ökosystems. Darüber hinaus gilt die Auszeichnung der erfolgreichen Arbeit der Forstleute vor Ort und ihrer ausgewogenen Erfüllung aller gesellschaftlichen Ansprüche an den Wald sowie einer zukunftsweisenden Vernetzung mit zahlreichen Partnern für einen lebendigen ländlichen Raum.

„Für das Jahr 2013 sollen nun die Bürger entscheiden, welches ihr Waldgebiet des Jahres ist“, so Hans Jacobs, Bundesvorsitzender des BDF.

Anfang April hat der BDF bundesweit die Ausschreibung veröffentlicht und bis Ende Mai eine große Vielfalt an vielversprechenden Bewerbungen erhalten. „Die Bundesleitung des BDF hat intensiv alle Kandidaten geprüft. Aufgrund der hohen Qualität und der Attraktivität der Waldkandidaten wurden alle Bewerber für die öffentliche Abstimmung zugelassen“, erläutert Jacobs weiter. Es stehen nun folgende Kandidaten zu Wahl:

Unter www.waldgebiet-des-jahres.de finden die Wähler detaillierte Informationen zu allen Kandidaten und können direkt abstimmen.
Die Gewinner werden im November 2012 bekannt gegeben. „Wir freuen uns auf eine hohe Wahlbeteiligung und eine breite Basis für das Waldgebiet 2013. Damit der Wald und seine Forstleute die Wahrnehmung erfahren, die sie verdienen“, schließt Jacobs.

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