Am 27. September findet das Superwahljahr 2009 mit der Wahl zum
17. Deutschen Bundestag sein Ende. Der Bund Deutscher Forstleute (BDF)
hat aus diesem Grund wieder
Wahlprüfsteine an die Parteien versandt. Anhand der Antworten
kann die Ausrichtung der jeweiligen Umwelt- bzw. Forstpolitik für die
nächsten Jahre abgelesen werden. Der BDF fordert Jeden auf, die Stimme
abzugeben, um den eigenen Einfluss geltend zu machen. Ende September
findet das Superwahljahr 2009 seinen Höhepunkt. Am 7. Juni begann es mit
den Europawahlen, setzte sich vielerorts gleichzeitig mit Kommunalwahlen
fort, um nach der Sommerpause in einigen Bundesländern mit den
Landtagswahlen neu an Fahrt zu gewinnen.
Am 27. September gipfelt die demokratische Verantwortung jedes Bürgers
nun in der Wahl zum 17. Deutschen Bundestag. Auch wenn rund 70 Prozent
der Gesetzgebung mittlerweile von der EU bestimmt wird, erfolgt die
Umsetzung in Deutschland durch Gesetze und Verordnungen in weiten Teilen
von Berlin aus. Darüber hinaus hat das Bundesverfassungsgericht in
Karlsruhe jüngst das nationale Parlament gestärkt und die Verantwortung
der Bundestagsabgeordneten hervorgehoben.
Insbesondere für Forstleute bedeutsame Weichen in der
Umweltgesetzgebung, in den Diskussionen um Mindestlohn, im Klimaschutz
oder in der Haushaltspolitik werden von der Bundesregierung und dem
Bundestag gestellt und haben direkten Einfluss auf jeden Einzelnen und
auch konkret auf die Fläche.
Jedem sollte an einem repräsentativen Wahlergebnis liegen – jede Stimme,
die nicht abgegeben wird,
bleibt ohne Einfluss. Traditionell hat der BDF den Parteien vor der
entscheidenden Stimmabgabe Wahlprüfsteine übergeben. Die nun
vorliegenden Antworten können Entscheidungsgrundlage oder ein
hilfreicher Hinweis in Bezug auf die Wahl der „richtigen“ Partei sein.
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