Stöhr: Reales Einkommensplus muss her (17.01.2012)
Eine deutliche Lohnerhöhung für den öffentlichen Dienst hat der Zweite Vorsitzende des dbb und 1. Vorsitzende der dbb tarifunion, Frank Stöhr, gefordert. Mit Blick auf die anstehende Einkommensrunde für die Beschäftigten von Bund und Kommunen sagte Stöhr der "Wirtschaftswoche" (Ausgabe vom 16. Januar 2012): "Im Schnitt der vergangenen Jahre sind im öffentlichen Dienst – anders als in vielen Industriebereichen – die Reallöhne gesunken. Hinzu kommt ein immer dramatischerer Nachwuchsmangel. Im Wettbewerb mit privaten Arbeitgebern um Fachkräfte zieht der öffentliche Dienst zunehmend den Kürzeren. Es darf daher 2012 in keinem Fall eine erneute Reallohnsenkung für unsere Leute geben."
Focus-Interview zum Personalmangel im öffentlichen Dienst
dbb-Chef Heesen: Staat ist auf dem Weg zur Lachnummer (09.01.2012)
Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen hat in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“ (Ausgabe vom 7. Januar 2012 ) davor gewarnt, dass sich der Personalmangel im öffentlichen Dienst in den nächsten Jahren massiv zuspitzen könnte. Der Staat, so der dbb-Chef, sei auf dem Weg zur Lachnummer.
Foto: Marco Urban
Schluss mit der Abwärtsspirale!
dbb bekräftigt Forderung nach gesetzlichem Mindestlohn (08.12.2011)
Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen und der 2. Vorsitzende Frank Stöhr haben die dbb Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn bekräftigt und die Ausweitung atypischer Beschäftigungsverhältnisse zu Lasten der Arbeitnehmer heftig kritisiert. Vor dem dbb Bundesvorstand am 6. Dezember 2011 in Berlin warnten die beiden Spitzengewerkschafter vor einer Einkommensspirale nach unten, wie sie mit Ausgründungen von Servicegesellschaften und Umschichtungen, die tarifvertragliche Bindungen umgehen, in Gang gesetzt wird.
1, 2, 3 ODER 4 … GRAD? (07.12.2011)
Seit Montag letzter Woche treffen sich in Durban wieder einmal die Politiker dieser Welt, um über ein neues globales Klimaschutzabkommen zu beraten. Dieses soll das auslaufende Kyoto-Klimaschutz-protokoll ersetzen. Die Zeit ist überreif für radikale Maßnahmen gegen den Klimawandel. Das 2-Grad-Ziel ist kaum noch zu erreichen. Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) hebt die Bedeutung des Waldes im Klimaschutz hervor, betont aber auch die Bedrohung desselben durch den Klimawandel. Klimaschutz ist somit zuallererst auch Daseinsfürsorge für die Gesellschaft.
Waldgebiet des Jahres 2012 – der Meulenwald (29.11.2011)
Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) ruft im Internationen Jahr der Wälder 2011 zum ersten Mal ein Waldgebiet des Jahres aus. Ab 2012 wird jährlich bundesweit ein Wald gekürt, in dem die Forstleute in vorbildlicher Weise dafür sorgen, dass der Wald alle Anforderungen der Gesellschaft und der Natur nachhaltig erfüllt. Der BDF hat für 2012 den Meulenwald bei Trier ausgewählt. Gemeinsam mit Landesforsten Rheinland-Pfalz und dem Meulenwaldverein wurden zwei Partner gefunden, mit denen der Wald und die für ihn arbeitenden Forstleute präsentiert werden können. Zudem werden wir von den Tourismusorganisationen der Region unterstützt.
Wechsel im Vorsitz der Angestelltenvertretung auf Bundesebene (21.11.2011)
Sabine Wolter aus dem Landesverband Mecklenburg-Vorpommern wurde zur neuen Vorsitzenden der BDF Angestelltenvertretung auf Bundesebene gewählt. Da Veronika Cleve ab März 2012 nicht mehr für die BDF Bundesleitung kandidieren wird und sich auch nach mehr als 20 Jahren aus der aktiven Angestelltenarbeit zurückziehen möchte sowie aufgrund der Vielfältigkeit der Tariflandschaft hat die Angestelltenvertretung in der Sitzung am 30. September 2010 in Kassel beschlossen, die Aufgaben in der Angestelltenvertretung auf verschiedene Schultern aufzuteilen und hat Sabine Wolter als Nachfolgerin von Veronika Cleve gewählt.
dbb lehnt ab:
Steuersenkung auf Pump verbietet sich (15.11.2011)
Der dbb lehnt Steuersenkungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt ab. Diese seien „Wahlhilfe, die Kinder und Enkelkinder bezahlen müssen“, schreibt der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Dieter Ondracek in einem Gastbeitrag für die „Mittelbayerische Zeitung“ (Ausgabe vom 11. November 2011) zu den Ankündigungen von Union und FDP. Eine Einstellung nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“ sei aber „keine Wahlempfehlung, sondern das Gegenteil“. Die öffentlichen Kassen könnten keine Steuersenkung verkraften.
Heesen sieht Arbeit für den Staat als Dienst am Gemeinwesen (07.11.2011)
Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen hat in einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Ausgabe vom 5. November 2011) die Leistungen des öffentlichen Dienstes gewürdigt. „Arbeiten für den Staat bedeutet, einen Dienst für das Gemeinwesen zu leisten. Das sehen auch immer mehr Bundesbürger so“, schreibt Heesen mit Verweis auf die „Bürgerbefragung öffentlicher Dienst 2011“, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des dbb durchgeführt hat.